Bangkok
ich sitze in einem der vielen Cafes, vor mir ein brandneues Netbook, dass ich mir gestern geleistet habe. Eigentlich garnicht im Budget, aber dann muss ich eben frueher nach Hause, was minestens eine Person freuen duerfte.
Ich habe die Uebersicht verloren, wann ich eigentlich zum letzten Mal einen wirklichen Bericht abgeliefert habe, aber zum Glueck kann ich ja einfach nachsehen.Don Dhet war definitiv gut zum Erholen, und ich glaube so langsam muss ich mal etwas Geschwindigkeit rausnehmen, das staendige Rumreisen ist anstrengender als ich dachte. von Don Dhet aus jedenfalls ging es nach Pakse, nur 3h Busfahrt, also relativ entspannt. Dort angekommen erwartet mich die Hoelle, die Stadt ist an sich tot, nur die Guesthouses sind komplett ausgebucht, letztendlich finde ich dann mit viel Glueck doch noch ein nettes Zimmer im Sabaidee2 Guesthouse, obwohl es im Lonely Planet ganz oben auf der Liste steht.
(Exkurs: An sich gebe ich inzwischen kaum noch etwas auf die Bibel, ich nutze sie nur, um einen Eindruck von der Stadt/ Umgebung zu bekommen bevor ich ankomme. Und inzwischen bin ich auch vollkommen entspannt wenn es um Uebrnachtungen geht, mein Standard scheint unterdurchschnittlich zu sein, weil es mir egal ist ob ich eine eigene Dusche/ Toilette habe und ob dort vielleicht Ameisen/ Grillen/ Spinnen ihr temporaeres Zuhause gefunden haben. Ich brauche keine Luxusmatratze, hauptsache das Zimmer ist einigermassen ungezieferfrei [BEDBUGS] und hat bestenfalls einen Ventilator. Reicht. Dicke.)
Ich treffe ein hollaendisch- bulgarisches Paerchen, das auch nach Tad Lo moechte, wir informieren uns und entscheiden uns letztendlich fuer halbautomatische Roller anstelle eines gefuehrten Trips. Die Dame vom Verleih gibt uns viele Tipps, die Roller sind prima in Schuss und mit einer Karte bewaffnet fahren wir los. Am Anfang bin ich etwas zoegerlich, immerhin gelten die deutschen Verkehrsregeln hier nicht, aber wenigstens haben wir Rechtsverkehr, was die Sache angenehmer macht. Wir halten an Wasserfaellen, Kaffee- und Teeplantagen, treffen einen Hollaender, der sich in einem der Doerfer niedergelassen hat und seinen selbstgeroesteten Kaffee aus der Region in kleinen Mengen exportiert ( http://www.paksong.info ). Mir wurde gesagt der Kaffe waere unglaublich lecker, ist aber nur Hoerensagen. Danach geht es 20km auf schlechten Strassen (Dirtroads) nach Tad Lo, wir kommen sogar ohne Schwierigkeiten oder Unfaelle an, was scheinbar nicht unwahrscheinlich ist wie wir spaeter erfahren. Tad Lo ist ein verschlafenes Nest mit einigen wenigen kleinen Guesthouses, letztendlich finden wir alle eine Unterkunft und nach dem Schwimmen in den Wasserfaellen um die Ecke (ich nicht, es waren Einheimische anwesend und ich wollte nicht mit dem einzigen mitgebrachten T-Shirt ins Wasser) hatten wir ein extrem leckeres Abendessen mit einem Belgier in Tom’s Guesthouse und leckeren Sticky Rice mit Bananen und Kokosmilch im Tim’s. Fuer den naechsten Tag ist eine kleine Tour mit einem Einheimischen geplant, deshalb gehe ich (wie so oft) frueh ins Bett. Von meiner sehr spartanisch eingerichteten Bambushuette aus kann ich den Fluss hoeren, unter der Huette laufen Schweine und Huehner (und Haehne… grml) herum und ich schlafe laechelnd ein. Nachts werde ich wach und hoere ein Geraeusch, das sich wie Tropfen auf dem Dach anhoert, denke mir aber nichts dabei und schlafe weiter. Am naechsten morgen bin ich vollkommen ueberrascht, weil es tatsaechlich regnet, eine Seltenheit in der Trockenzeit, und naturlich habe ich keinen Regenschutz, macht aber nix, so stark ist der Regen dann doch nicht. Die Tour fuehrt uns durch Kaffeplantagen und etwas Wald, wir bekommen viel Information ueber die Menschen in der Umgebung und muessen wiederholt anhalten weil der Regen staerker wird. Ich mache mir Sorgen, weil wir am Gleichen Tag noch zurueckfahren wollen, aber am Ende haben wir wieder strahlenden Sonnenschein als wir auf die Roller steigen. Irgendwann muessen wir in einem der Doerfer anhalten um an einem kleinen Laden zu tanken und werden neugierig von allen Seiten beaeugt, die Kinder versammeln sich vor dem Tisch, an dem wir sitzen und ich krame all mein Laotisch zusammen um mit ihnen zu kommunizieren. scheinbar ist meine Aussprache nicht wirklich gut, ausserdem scheinen sie ueberrascht und schuechtern zu sein(wie die Meisten hier), jedenfalls kichern die meisten als ich sie nach ihren Namen frage, antworten mir aber trotzdem. Wir werden mit euphorischem Winken verabschiedet und einige rufen uns Dinge zu die hoffentlich nett sind, wir winken und gruessen zurueck und ich freue mich wie Bolle ueber die Freundlichkeit, wie mir ueberall entgegen schlaegt. Ueberall an den Strasse, egal wo, treffen wir auf Kinder und Erwachsene die uns gruessen und uns zuwinken und sich scheinbar ernsthaft freuen, wenn wir etwas erwidern.
Am naechsten Tag geht es schon weiter nach Tha Khaek, ich will den “Loop” machen, heisst: 3-4 Tage mit dem Roller eine grosse Runde noerdlich um Tha Khaek herum und als ich endlich abends gegen 8 nach 11 Stunden als einzige Touristin im Bus ankomme treffe ich auch gleich auf Steve, der die gleichen Plaene hat. Wir mieten Roller und fahren mit einer handgezeichneten Karte los. Der erste Tag ist im nachhinein, bis auf einen unglaublich tollen Viewpoint wenig spektakulaer, Steve faehrt relativ gemuetlich und ich moechte eigentlich schneller fahren, passe mich aber seinem Tempo an und habe viel Zeit, die schoene Landschaft zu betrachten.am naechsten Morgen starten wir frueh um die Kong Lor Caves zu sehen, 7,5km lang und nur per Boot zu durchqueren. Wir sind seit Beginn der Tour keinem Touristen begegnet, und erst als wir nach 2,5h wieder zurueckkommen sehen wir eine grosse Gruppe, die in die Boote steigt. Der Weg von den Caves nach Lak Sao ist wunderschoen, und so sehr ich versuche, die Landschaft so gut es geht zu fotografieren, es funktioniert nicht. Irgendwann gebe ich auf, weil man einfach selbst hier gewesen sein muss um einen Eindruck von der atemberaubenden Gegend zu kriegen. Nachmittags suchen wir dann abseits der Strasse die Cool Springs, die auf der Karte eingezeichnet sind, und es dauert 30 minuten bis wir auf den Pfaden endlich einen kleinen, glasklaren See finden, an dem weit und breit niemand zu sehen ist. Ich bin mehr als gluecklich, immerhin habe ich die einmalige Chance in Bikini baden zu gehen (am Ende wirds dann doch Tanktop, aber immerhin keine Badeshorts)!!
Der dritte Tag beginnt mit knapp 80km schlechtesten Dirtroads, die Strasse ist zwar relativ breit, aber die Schottersteine und Pfuetzen, enge Kurven und staendigen Loecher machen uns schwer zu schaffen. Durchschnittsgeschwindigkeit: 10-maximal 30km/h. Macht aber nix, gibt ja viel zu sehen.
Nach zwei von vier Hoehlen und einem weiteren See haben wir genug und fahren gemuetlich nach Tha Khaek zurueck und kommen kurz vor Sonnenuntergang sehr zufrieden am Guesthouse an.
Da mein Visum bald auslaeuft und ich mich mit Kathrin in Bangkok treffen will gehts am naechsten Morgen per Boot ueber den Mekong nach Thailand, und weil mir in Tha Khaek niemand sagen kann wann ein Bus nach Bangkok faehrt bin ich um 9Uhr schon im Grenzdorf. Auf der Suche nach dem Busbahnhof frage ich eine Dame nach dem Weg die mich kurzerhand in ihren Pickup verfrachtet und mich, statt mir den Weg zu zeigen gleich hinfaehrt. Leider geht der Bus erst um 5, deshalb laufe ich durch die Stadt (deren Namen ich schon wieder vergessen habe), die groesser ist als ich erwartet hatte. Ueberall werde ich freundlichst gegruesst, ich sehe nur 2 weitere ‘Falang’ und behalte den Aufenthalt in bester Erinnerung. Im Bus bin ich wieder die einzige Touristin und inzwischen habe ich mich an die neugierigen Blicke der Einheimischen gewoehnt, die mich aufmerksam betrachten und mir per Zeichensprache weiterhelfen, wenn der Busfahrer eine Ansage macht oder wir Pausen machen.
In Bangkok angekommen ist mir etwas mulmig, immerhin habe ich schon viel gehoert ueber die Riesenstadt, aber mir wird sofort freundlich geholfen und man weist mir den Weg zum oeffentlichen Bus, der mich direkt an der Khao San Road abliefert. Nach einigem Suchen finde ich in einer der Seitenstrassen eine Unterkunft, die einigermassen in meinem Budget liegt und treffe auf Julia, eine Polizistin aus Bayern, mit der ich mich fuer den Riesenmarkt im Norden der Stadt verabrede. 15000 Staende, riesige Menschenmassen und nach fast 2 Stunden laufen durch Minigaesschen habe ich genug und verabschiede mich, um mit dem Skytrain zum Siam Center zu fahren. Nach langem Ueberlegen habe ich mich entschieden, doch ein Netbook zu kaufen, weil es ueberall freies WLAN gibt und es in Vietman mehr Restaurants mit freiem WLAN gibt als Internetcafes. Deshalb habe ich jetzt alle Zeit der Welt, Posts zu schreiben und zu veroeffentlichen, wenn ich online gehe(was ich heute natuerlich gleich mal ausgiebig genutzt habe).
Heute werd ich ganz ruhig machen, einfach nur ein bisschen in der gegend rumlaufen, Zugtickets nach Ko Thao buchen und endlich mal ein neues Buch suchen.
Uebermorgen abend gehts dann ab auf die Insel mit Kathrin! Zwei Wochen Sonne und Strand, um die Blaesse von Schultern, Bauch und Oberschenkeln endlich den Armen und dem Gesicht anzupassen. Ausserdem hab ich vor, einen Tauchkurs zu machen, mal sehen ob ich eine nette Tauchschule finde
Bis dahin.
Alles gut hier.
Ich habe die Uebersicht verloren, wann ich eigentlich zum letzten Mal einen wirklichen Bericht abgeliefert habe, aber zum Glueck kann ich ja einfach nachsehen.Don Dhet war definitiv gut zum Erholen, und ich glaube so langsam muss ich mal etwas Geschwindigkeit rausnehmen, das staendige Rumreisen ist anstrengender als ich dachte. von Don Dhet aus jedenfalls ging es nach Pakse, nur 3h Busfahrt, also relativ entspannt. Dort angekommen erwartet mich die Hoelle, die Stadt ist an sich tot, nur die Guesthouses sind komplett ausgebucht, letztendlich finde ich dann mit viel Glueck doch noch ein nettes Zimmer im Sabaidee2 Guesthouse, obwohl es im Lonely Planet ganz oben auf der Liste steht.
(Exkurs: An sich gebe ich inzwischen kaum noch etwas auf die Bibel, ich nutze sie nur, um einen Eindruck von der Stadt/ Umgebung zu bekommen bevor ich ankomme. Und inzwischen bin ich auch vollkommen entspannt wenn es um Uebrnachtungen geht, mein Standard scheint unterdurchschnittlich zu sein, weil es mir egal ist ob ich eine eigene Dusche/ Toilette habe und ob dort vielleicht Ameisen/ Grillen/ Spinnen ihr temporaeres Zuhause gefunden haben. Ich brauche keine Luxusmatratze, hauptsache das Zimmer ist einigermassen ungezieferfrei [BEDBUGS] und hat bestenfalls einen Ventilator. Reicht. Dicke.)
Ich treffe ein hollaendisch- bulgarisches Paerchen, das auch nach Tad Lo moechte, wir informieren uns und entscheiden uns letztendlich fuer halbautomatische Roller anstelle eines gefuehrten Trips. Die Dame vom Verleih gibt uns viele Tipps, die Roller sind prima in Schuss und mit einer Karte bewaffnet fahren wir los. Am Anfang bin ich etwas zoegerlich, immerhin gelten die deutschen Verkehrsregeln hier nicht, aber wenigstens haben wir Rechtsverkehr, was die Sache angenehmer macht. Wir halten an Wasserfaellen, Kaffee- und Teeplantagen, treffen einen Hollaender, der sich in einem der Doerfer niedergelassen hat und seinen selbstgeroesteten Kaffee aus der Region in kleinen Mengen exportiert ( http://www.paksong.info ). Mir wurde gesagt der Kaffe waere unglaublich lecker, ist aber nur Hoerensagen. Danach geht es 20km auf schlechten Strassen (Dirtroads) nach Tad Lo, wir kommen sogar ohne Schwierigkeiten oder Unfaelle an, was scheinbar nicht unwahrscheinlich ist wie wir spaeter erfahren. Tad Lo ist ein verschlafenes Nest mit einigen wenigen kleinen Guesthouses, letztendlich finden wir alle eine Unterkunft und nach dem Schwimmen in den Wasserfaellen um die Ecke (ich nicht, es waren Einheimische anwesend und ich wollte nicht mit dem einzigen mitgebrachten T-Shirt ins Wasser) hatten wir ein extrem leckeres Abendessen mit einem Belgier in Tom’s Guesthouse und leckeren Sticky Rice mit Bananen und Kokosmilch im Tim’s. Fuer den naechsten Tag ist eine kleine Tour mit einem Einheimischen geplant, deshalb gehe ich (wie so oft) frueh ins Bett. Von meiner sehr spartanisch eingerichteten Bambushuette aus kann ich den Fluss hoeren, unter der Huette laufen Schweine und Huehner (und Haehne… grml) herum und ich schlafe laechelnd ein. Nachts werde ich wach und hoere ein Geraeusch, das sich wie Tropfen auf dem Dach anhoert, denke mir aber nichts dabei und schlafe weiter. Am naechsten morgen bin ich vollkommen ueberrascht, weil es tatsaechlich regnet, eine Seltenheit in der Trockenzeit, und naturlich habe ich keinen Regenschutz, macht aber nix, so stark ist der Regen dann doch nicht. Die Tour fuehrt uns durch Kaffeplantagen und etwas Wald, wir bekommen viel Information ueber die Menschen in der Umgebung und muessen wiederholt anhalten weil der Regen staerker wird. Ich mache mir Sorgen, weil wir am Gleichen Tag noch zurueckfahren wollen, aber am Ende haben wir wieder strahlenden Sonnenschein als wir auf die Roller steigen. Irgendwann muessen wir in einem der Doerfer anhalten um an einem kleinen Laden zu tanken und werden neugierig von allen Seiten beaeugt, die Kinder versammeln sich vor dem Tisch, an dem wir sitzen und ich krame all mein Laotisch zusammen um mit ihnen zu kommunizieren. scheinbar ist meine Aussprache nicht wirklich gut, ausserdem scheinen sie ueberrascht und schuechtern zu sein(wie die Meisten hier), jedenfalls kichern die meisten als ich sie nach ihren Namen frage, antworten mir aber trotzdem. Wir werden mit euphorischem Winken verabschiedet und einige rufen uns Dinge zu die hoffentlich nett sind, wir winken und gruessen zurueck und ich freue mich wie Bolle ueber die Freundlichkeit, wie mir ueberall entgegen schlaegt. Ueberall an den Strasse, egal wo, treffen wir auf Kinder und Erwachsene die uns gruessen und uns zuwinken und sich scheinbar ernsthaft freuen, wenn wir etwas erwidern.
Am naechsten Tag geht es schon weiter nach Tha Khaek, ich will den “Loop” machen, heisst: 3-4 Tage mit dem Roller eine grosse Runde noerdlich um Tha Khaek herum und als ich endlich abends gegen 8 nach 11 Stunden als einzige Touristin im Bus ankomme treffe ich auch gleich auf Steve, der die gleichen Plaene hat. Wir mieten Roller und fahren mit einer handgezeichneten Karte los. Der erste Tag ist im nachhinein, bis auf einen unglaublich tollen Viewpoint wenig spektakulaer, Steve faehrt relativ gemuetlich und ich moechte eigentlich schneller fahren, passe mich aber seinem Tempo an und habe viel Zeit, die schoene Landschaft zu betrachten.am naechsten Morgen starten wir frueh um die Kong Lor Caves zu sehen, 7,5km lang und nur per Boot zu durchqueren. Wir sind seit Beginn der Tour keinem Touristen begegnet, und erst als wir nach 2,5h wieder zurueckkommen sehen wir eine grosse Gruppe, die in die Boote steigt. Der Weg von den Caves nach Lak Sao ist wunderschoen, und so sehr ich versuche, die Landschaft so gut es geht zu fotografieren, es funktioniert nicht. Irgendwann gebe ich auf, weil man einfach selbst hier gewesen sein muss um einen Eindruck von der atemberaubenden Gegend zu kriegen. Nachmittags suchen wir dann abseits der Strasse die Cool Springs, die auf der Karte eingezeichnet sind, und es dauert 30 minuten bis wir auf den Pfaden endlich einen kleinen, glasklaren See finden, an dem weit und breit niemand zu sehen ist. Ich bin mehr als gluecklich, immerhin habe ich die einmalige Chance in Bikini baden zu gehen (am Ende wirds dann doch Tanktop, aber immerhin keine Badeshorts)!!
Der dritte Tag beginnt mit knapp 80km schlechtesten Dirtroads, die Strasse ist zwar relativ breit, aber die Schottersteine und Pfuetzen, enge Kurven und staendigen Loecher machen uns schwer zu schaffen. Durchschnittsgeschwindigkeit: 10-maximal 30km/h. Macht aber nix, gibt ja viel zu sehen.
Da mein Visum bald auslaeuft und ich mich mit Kathrin in Bangkok treffen will gehts am naechsten Morgen per Boot ueber den Mekong nach Thailand, und weil mir in Tha Khaek niemand sagen kann wann ein Bus nach Bangkok faehrt bin ich um 9Uhr schon im Grenzdorf. Auf der Suche nach dem Busbahnhof frage ich eine Dame nach dem Weg die mich kurzerhand in ihren Pickup verfrachtet und mich, statt mir den Weg zu zeigen gleich hinfaehrt. Leider geht der Bus erst um 5, deshalb laufe ich durch die Stadt (deren Namen ich schon wieder vergessen habe), die groesser ist als ich erwartet hatte. Ueberall werde ich freundlichst gegruesst, ich sehe nur 2 weitere ‘Falang’ und behalte den Aufenthalt in bester Erinnerung. Im Bus bin ich wieder die einzige Touristin und inzwischen habe ich mich an die neugierigen Blicke der Einheimischen gewoehnt, die mich aufmerksam betrachten und mir per Zeichensprache weiterhelfen, wenn der Busfahrer eine Ansage macht oder wir Pausen machen.
In Bangkok angekommen ist mir etwas mulmig, immerhin habe ich schon viel gehoert ueber die Riesenstadt, aber mir wird sofort freundlich geholfen und man weist mir den Weg zum oeffentlichen Bus, der mich direkt an der Khao San Road abliefert. Nach einigem Suchen finde ich in einer der Seitenstrassen eine Unterkunft, die einigermassen in meinem Budget liegt und treffe auf Julia, eine Polizistin aus Bayern, mit der ich mich fuer den Riesenmarkt im Norden der Stadt verabrede. 15000 Staende, riesige Menschenmassen und nach fast 2 Stunden laufen durch Minigaesschen habe ich genug und verabschiede mich, um mit dem Skytrain zum Siam Center zu fahren. Nach langem Ueberlegen habe ich mich entschieden, doch ein Netbook zu kaufen, weil es ueberall freies WLAN gibt und es in Vietman mehr Restaurants mit freiem WLAN gibt als Internetcafes. Deshalb habe ich jetzt alle Zeit der Welt, Posts zu schreiben und zu veroeffentlichen, wenn ich online gehe(was ich heute natuerlich gleich mal ausgiebig genutzt habe).
Heute werd ich ganz ruhig machen, einfach nur ein bisschen in der gegend rumlaufen, Zugtickets nach Ko Thao buchen und endlich mal ein neues Buch suchen.
Uebermorgen abend gehts dann ab auf die Insel mit Kathrin! Zwei Wochen Sonne und Strand, um die Blaesse von Schultern, Bauch und Oberschenkeln endlich den Armen und dem Gesicht anzupassen. Ausserdem hab ich vor, einen Tauchkurs zu machen, mal sehen ob ich eine nette Tauchschule finde
Bis dahin.
Alles gut hier.


































































